Von Rebläusen, Salaten und purpurnen Tropfen

Etwas über den chilenischen Wein zu schreiben, könnte man gar als mutig bezeichnen, weiß man doch im Voraus, man wird ihm nicht gerecht. Man kann daher nur hoffen, dass gerade keiner von denen vor dem Geschriebenen sitzt, der es pflegt, seine Nase vor dem trinken tief in das Weinglas einzutauchen, danach bewusst einen Schluck zwischen den Zähnen durch schlürft, diesen dann auf dem Gaumen zergehen lässt, um danach mit kritischem Blick, die Farbe des Weines betrachtend, Worte von sich gibt, wie sanfter Abgang, rauchiges Aroma, vollmundiges Bouquet.
Aber dies soll ja auch keine Kritik über chilenischen Wein werden, das würde sich Schreiberling niemals anmaßen. Es soll eher ein kleiner Liebesbrief sein, an euch, liebe Chilenen und euren Wein. Weiterlesen…