Von Zitronen, Schnaps und einem Streit, der wohl nie enden wird

Es ist mal wieder soweit. Lasset sie uns erneut bauchpinseln, die lieben Chilen:innen. Denn etwas Erfrischenderes an einem heißen Sommertag gibt es kaum. (was nicht heißen soll, dass wir im Winter darauf verzichten würden). Diese Mischung von frischer Zitrone, gepaart mit dem wahrscheinlich umstrittensten Weinbrand dieses Kontinents (Wir hören förmlich das »und wer hat´s erfunden?« allerdings ohne Schweizer Akzent) ist etwas, was wir uns nur zu gerne auf der Zunge zergehen und kühl den Rachen hinunter perlen lassen. So lasset uns denn das Glas erheben auf etwas, das sich Pisco Sour nennt.

Warum die soziale Krise in Chile uns alle interessieren sollte

Heute ist ein wichtiger Tag in diesem Land. Der Wichtigste der letzten dreißig Jahre. Warum? Heute stimmt Chile darüber ab, ob es eine neue Verfassung bekommt oder nicht. Es ist der Tag, an dem sich zeigen wird, wie mächtig ein Volk tatsächlich sein kann.

Andere Länder, andere Sitten!

Manchmal stechen sie uns sofort ins Auge, manchmal brauchen wir etwas länger, bis wir sie wahrnehmen. So auch in Chile. Auf den ersten Blick scheint alles recht vertraut, westlich gar, eigentlich recht geordnet und gar nicht so anders, wie wir es kennen. Bei Chile spricht man oft von einem langsamen Kulturschock, manchmal kommt er erst nach Monaten.

Landesperlen

La Campana und die Vogelperspektive oder das Gefühl fast zu fliegen

La Campana und die Vogelperspektive oder das Gefühl fast zu fliegen

Wenn wir Flügel hätten, würden wir genau jetzt abheben. Wir stehen am dafür perfekten Ort. Auch wenn von Leichtigkeit in unseren Gliedern keinerlei Spur mehr zu finden ist. Im Gegenteil. Doch was sich unter uns ausbreitet, ist so atemberaubend schön, dass wir die Schmerzen in unseren Beinen für einen Moment vergessen. Wir können zum ersten […]

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Ehrfurcht

Ehrfurcht

Sich in dir spiegelnd versinkt der rote Feuerball langsam in deinen Tiefen am Horizont.
All deine Kraft zeigen wollend, bäumst du dich auf,
als wolltest du seine letzten Strahlen einfangen.
Du greifst nach ihnen,
lässt sie auf dir tanzen,
verschlingst sie gar…

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Kulinarisches

Von Zitronen, Schnaps und einem Streit, der wohl nie enden wird

Von Zitronen, Schnaps und einem Streit, der wohl nie enden wird

Es ist mal wieder soweit. Lasset sie uns erneut bauchpinseln, die lieben Chilen:innen. Denn etwas Erfrischenderes an einem heißen Sommertag gibt es kaum. (was nicht heißen soll, dass wir im Winter darauf verzichten würden). Diese Mischung von frischer Zitrone, gepaart mit dem wahrscheinlich umstrittensten Weinbrand dieses Kontinents (Wir hören förmlich das »und wer hat´s erfunden?« allerdings ohne Schweizer Akzent) ist etwas, was wir uns nur zu gerne auf der Zunge zergehen und kühl den Rachen hinunter perlen lassen. So lasset uns denn das Glas erheben auf etwas, das sich Pisco Sour nennt.

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Von grünen Pflanzenknollen und Nagetiergefühlen

Von grünen Pflanzenknollen und Nagetiergefühlen

Als man mir das erste Mal eine dieser grünen Pflanzenknollen vorsetzte, die zur hiesigen Küche gehören, befand ich mich ausgerechnet im Hause der Schwiegereltern in spe. Und das wohlgemerkt zum ersten Mal. Meine innere Aufregung versuchte ich permanent zu unterdrücken, auch wenn sie bereits auf dem Höhepunkt angekommen war…

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Süß, süßer, am süßesten

Süß, süßer, am süßesten

Wenn die Chilen:innen eines lieben, dann ist es Zucker. Und das egal in welcher Form. Doch am allerliebsten in cremig karamellisierter streichbarer Form. Braun, zähflüssig, oftmals in Verbindung mit einem genüsslich dahin schmelzenden Blick, genannt Manjar (sprich: Manchar). Die braune Paste, nichts anderes als karamellisierte Kondensmilch, versüßt einem jegliche bereits schon sehr süße Süßspeise.

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Kurioses

Andere Länder, andere Sitten!

Andere Länder, andere Sitten!

Manchmal stechen sie uns sofort ins Auge, manchmal brauchen wir etwas länger, bis wir sie wahrnehmen. So auch in Chile. Auf den ersten Blick scheint alles recht vertraut, westlich gar, eigentlich recht geordnet und gar nicht so anders, wie wir es kennen. Bei Chile spricht man oft von einem langsamen Kulturschock, manchmal kommt er erst nach Monaten.

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Ein Land wacht auf oder »Chile despertó«

Ein Land wacht auf oder »Chile despertó«

Es war ein Freitag im Oktober 2019. Um genau zu sein, der 18. Unsereins saß gerade auf dem Fahrrad und fuhr nach getaner Arbeit nach Hause. Nichtsahnend, dass ab heute nichts mehr so ein würde, wie vorher. Zumindest für eine Zeit lang.

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