Wie tanzende Marionetten auf einem Tablett – wenn es mal wieder wackelt

Seit Stunden jault der Hund im Nachbargarten. Man fragt sich, was sie ihm angetan haben, will er einfach nicht aufhören. Dann beginnen plötzlich die anderen Hunde in der Umgebung ebenfalls zu bellen und wüsste man es nicht besser, könnte man meinen, die Tiere haben eine Verschwörung geplant. Mit einem Mal wird es still. Die Hunde verfallen in ein unheimliches Schweigen. Zwei Stunden später erreicht ein Erdbeben der Stärke 6.9 die Hauptstadt. Man sagt, Tiere können Erdbeben im Voraus spüren. Schade, dass wir Menschen über diesen sechsten Sinn nicht verfügen. Dann wären wir mit Sicherheit ruhiger gewesen, als der Boden unter unseren Füßen anfing zu beben…

Stellen wir uns vor, es ist Mittwochabend in Santiago. Die Stadt ist bereits in Dunkelheit gehüllt, es ist kalt. Obwohl es schon Mitte September ist, will sich der Winter noch nicht so ganz verabschieden. Die meisten haben sich daher in ihre Häuser zurückgezogen, um wenigstens etwas Wärme zu spüren. Auch wir sitzen in eine dicke Decke gehüllt, an eine Tasse heißen Tees geklammert im Inneren. Ohne jegliche Isolierung zu wohnen ist wahrlich keine Freude, dem stimmen wir auch an diesem Abend mal wieder leicht fluchend zu. Um uns abzulenken haben wir uns daher gerade einen Film auf unserem Laptop angestellt, welchen genau, suche sich der Leser bitte selbst aus. Bis auf die Geräusche aus den Lautsprechern hören wir nichts weiter, selbst unsere Mitbewohner haben sich in ihre Zimmer verkrochen (und fluchen wahrscheinlich ebenfalls ein bißchen). Der Film ist wahrlich gut, so dass wir völlig vertieft sind, in das, was wir da sehen. Bis auf einmal ein Klappern unsere Ohren erreicht. Wir verlassen die Filmszenen und blicken auf. Das Klappern wird beständig lauter.

Wir kennen das Geräusch bereits und wir müssen zugeben, wir mögen es nicht besonders. Denn es kündigt eine Kraft an, die so viel stärker ist als wir. Die uns wie kleine Marionetten auf einem Tablett tanzen lässt, die uns machtlos werden lässt. Und wer von uns ist schon gerne machtlos?

Wir haben es schon oft gehört, wie es sich anschleicht, Fenster und Türen klappern, den Holzboden knarzen lässt. Die Spannungsentladung der Mutter Erde ankündigend, bevor es anfängt zu beben, leicht stärker wird, manchmal einen kurzen kräftigen Ruck gibt und schließlich wieder verebbt.
Wir wissen also nur zu gut, was als nächstes kommt – langsam fängt das Bett an zu beben. Lasst uns versuchen ruhig zu bleiben, wir sind schließlich überzeugt davon, dass es gleich wieder aufhören wird, so wie auch all die kleinen Beben, die wir bisher erlebt haben. Ein paar Sekunden und es wird ruhig. Unser Puls mag dem nicht ganz zustimmen, denn wie immer rast er in diesen Situationen, doch das mag daran liegen, dass wir noch nicht wirklich daran gewöhnt sind, dass der Boden unter unseren Füßen ins Schwanken geraten kann.

Wir warten, warten… und stellen fest – das hier ist anders, als die anderen kleinen Erdbewegungen. Das hier wird weder ruhiger, geschweige denn macht es Anstalten aufzuhören, im Gegenteil – es wird immer stärker und der Lärm immer lauter. Unruhe macht sich in uns breit, wir ziehen die Decke von uns und stehen auf. Der Boden unter unseren Füßen schwankt stark, so dass wir das Gefühl haben, ebenfalls zu schwanken, wenn auch nur leicht. Da wir uns ähnlich fühlen, wie im Flugzeug, wenn es Turbulenzen gibt, nämlich, dass wir die Kontrolle über die Situation verlieren, beschließen wir, dasselbe zu tun, wie im Flugzeug – wir suchen uns eine vertrauenswürdige Person und schauen, wie sie reagiert, um uns so etwas beruhigen zu können. Und wer wäre in diesem Falle besser dazu geeignet als ein Chilene? Wunderbar, dass gleich mehrere von ihnen das Haus mit uns teilen.

Wir öffnen also die Tür und rufen mit leicht zaghafter aber verzweifelter Stimme den Namen unseres Zimmernachbarn. Dieser wird sich wahrscheinlich gerade ärgern, dass er eine Nicht-Chilenin als Zimmernachbarin hat, muss er nun sein Fernsehprogramm unterbrechen. Mit beruhigenden Worten öffnet er die Tür und versichert uns, dass das gleich wieder aufhören wird. Das sei ganz normal. Wahrlich ein wenig stärker als sonst, aber noch lange kein Grund zur Panik. Wir suchen verzweifelt nach Bestätigung in seinen Gesichtszügen, um sicher zu gehen, dass er das ernst meint und nicht nur sanfte Worte säuselt, um schnellstmöglich zu seinem Fernseher zurückkehren zu können. Wir haben ihm fast geglaubt, als wir beide spüren, dass das Beben stärker wird. Er schlägt leicht angespannt vor, dass es vielleicht doch besser sei, wenn wir mal nach unten gehen. Das beruhigt uns nun äußerst wenig, wir sind jedoch froh, nicht mehr alleine zu sein. Man muss dazu sagen, in einem Haus mit gerade mal zwei Stockwerken zu wohnen, ist nicht nur in diesem Falle äußerst angenehm. Man stelle sich vor, wie sich ein Beben im achtzehnten Stock eines der typischen Wohnhäuser in Santiago anfühlen mag, wenn wir es bereits im zweiten derart spüren…

Lasst uns also die Treppe nach unten gehen – spürt ihr es? Es fühlt sich an, als wären wir betrunken, alles schwankt. Wir betreten den Boden im Erdgeschoss und ein leichter Schauer läuft über unseren Rücken – wir können die Wellen des Bebens direkt unter unseren Füßen spüren. Als würden wir in einem Boot auf dem Wasser stehen.

Wir öffnen die Tür zum Garten, aufgeregte Stimmen der Nachbarn dringen an unser Ohr. Die Palme im Garten schwankt leicht als würde sie im Wind wiegen mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass es windstill ist. Unser Mitbewohner säuselt weiter, jetzt ist er wahrlich entspannt, vielleicht ist es die Aussicht, dass wir jederzeit aus dem Haus nach draußen können, oder einfach nur, dass das hier im Gegensatz zum Beben von 2010 nur ein kleiner Schubser ist. Dank ihm werden auch wir langsam ruhiger, wissen wir, wir hätten im Notfall jemanden, an den wir uns klammern könnten. Und dann wird es ruhig, das Beben verebbt, die Palme hört auf zu schwanken und auch wir haben das Gefühl nicht mehr betrunken zu sein. Wir atmen tief durch.

Drei Minuten dauerte das Beben, drei winzige Minuten, die sich für uns ewig angefühlt haben. Immer noch leicht angespannt begeben wir uns in unsere Zimmer zurück, wickeln uns in die Decke und versuchen wieder zur Normalität zurückzukehren. Wir stellen den Film an, Ablenkung ist ja bekanntlich oftmals hilfreich, versinken gerade wieder in den Filmszenen, als es erneut losgeht. Es knackt, es schwankt, wir stehen auf… Würden wir jedes Nachbeben beschreiben, würde dieser Artikel eine Länge annehmen, die Schreiberling für unzumutbar hält, denn man lasse sich die Zahl der Nachbeben auf der Zunge zergehen – über 600 erreichten Santiago und die gesamte Region in den folgenden Tagen und Nächten nach dem 16.09.2015. Über eine Woche lang schwankte die Stadt immer wieder, ließ uns aus dem Schlaf aufschrecken, in dem was wir taten innehalten.

Das Epizentrum lag in Coquimbo, einer Küstenregion weiter nördlich von Santiago gelegen. Hier ließ das Beben der Stärke 8.4 die Menschen zu Recht in Panik verfallen, denn bei dieser Stärke fällt es schwer, sich überhaupt aufrecht zu halten. In Santiago wurden lediglich knapp über 7 erreicht, für uns Nicht-Chilenen weit mehr als ein Nervenkitzel, für die Chilenen jedoch noch kein Grund zur Panik.
Das Schlimmste sind jedoch nicht die Beben, sondern der darauffolgende Tsunami, der mit Sicherheit die Küste erreichen wird. Er hinterlässt Spuren der Verwüstung, macht Häuser dem Erdboden gleich, bringt Boote an Orte, die schon lange nichts mehr mit dem Meer zu tun haben.
Doch Chile ist inzwischen so perfekt organisiert, dass diese Naturkatastrophen kaum Menschen aus ihrem Leben reißen. Tatsächlich sind diejenigen, die bei dem Beben ums Leben kamen, ältere Menschen gewesen, deren Herz vor Schreck einem Infarkt erlegen ist. Lediglich zwei oder drei Jüngere mussten ihr Leben lassen, da Gegenstände von oben auf sie drauf gefallen sind. Die Konstruktionen in Chile sind so stabil, dass sie fast jedem Beben standhalten. Fast egal, wie hoch sie sind. Ein gut organisiertes System in den Küstenstädten lässt nach einem Beben dieser Stärke die Sirenen heulen, die Handys piepsen und die Menschen werden in nur kurzer Zeit evakuiert. Die Chilenen wissen inzwischen, wie sie mit Naturkatastrophen umgehen müssen. Und nach der kurzen Verzweiflung folgen meist die Besinnung und der Tatendrang – es wird gemeinschaftlich angepackt und aufgeräumt, ans Aufgeben denkt hier keiner.

Hat man das erste starke Beben hinter sich, ändert man auch sein Denken und passt es dem der Chilenen etwas an. Im Alltag bedeutet das, wir stellen nichts an Tischkanten oder in Regale an den Rand, was zerbrechlich sein könnte. Auch nichts, was, wenn es runter fällt, uns das Genick brechen könnte. Regale und Schränke werden daher gerne an der Wand festgeschraubt. Außerdem kauft man sich am besten einen Wasserkanister von ca. fünf Litern, den man sich in die Zimmerecke stellt. Er wirkt wie eine kleine Bedrohung und gleichzeitig wie eine Beruhigung, denn sollte beim nächsten Beben die Wasserversorgung unterbrochen werden, werden wir schon mal nicht verdursten. Man beginnt Nudeln und Reis zu horten, versucht, niemals ohne Lebensmittel zu sein, mag man sich nur im Groben ausmalen, wie verrückt es in den Supermärkten zugehen mag, wenn nach einem starken Beben die Infrastruktur zusammenbricht. Man beginnt mit dem Bewusstsein zu leben, dass es quasi jeden Tag beben kann, mal stärker, mal weniger. Und versucht, sich irgendwie daran zu gewöhnen.

Was den Chilenen für uns so speziell macht, ist nicht nur sein »Steh-Auf-Denken« nach solchen Ereignissen, sondern sein durchaus schwarzer Humor, mit dem er Situationen wie diese nehmen kann. Er hat nicht nur ein Nationalgetränk, das sich »terremoto« – Erdbeben nennt, was er vor allem an den Nationalfeiertagen zu gerne schlürft und was gefolgt wird von »replicas« – Nachbeben und »cataclismo« – Kataklysmen, deren Name den Alkoholgrad des Getränkes beschreibt, er amüsiert sich auch zu gerne über das Verhalten der Ausländer, die meist schon bei einem leichten Erdzittern in Panik verfallen, während er nicht einmal innehält in dem, was er gerade tut. Hat er schließlich schon wesentlich schlimmere Naturkatastrophen erlebt, in einem Land, in dem regelmäßig Vulkane ausbrechen, Tsunamis die Küsten heimsuchen und Erdbeben die Erde spalten. Sein Amüsement fasst er ganz gut in einer kleinen Gebrauchsanweisung für den Ausländer zusammen. Diese hat er für den Falle eines Erdbebens geschrieben und Schreiberling möchte sie hier zu gerne teilen, denn für jeden, der einmal nach Chile kommt, kann sie durchaus von Nutzen sein…:

Quelle: http://www.lacuarta.com

→ En caso de movimiento telúrico, lo primero que debe hacer es encontrar a un chileno. Los puede identificar porque son los que le echan sal a la comida antes de probarla.
Übersetzung: Das erste, was Sie im Falle einer tellurischen Bewegung tun sollten, ist, einen Chilenen zu finden. Sie können ihn daran erkennen, dass er Salz ans Essen tut, ohne es vorher überhaupt probiert zu haben.

Grado del temblor / Reacción del chileno → Explicación.
Übersetzung:
Stärke des Bebens / Reaktion des Chilenen -> Erklärung.

1 a 3 / Absolutamente ninguna reacción → Los chilenos hemos mutado y somos incapaces de sentir movimientos sísmicos tan suaves. Somos algo así como los X-men del Terremoto
Übersetzung:
1 bis 3 / Absolut gar keine Reaktion -> Wir Chilenen sind mutiert und daher nicht in der Lage solch seismische Bewegungen wahrzunehmen. Wir sind also so etwas wie die X-Men der Erdbeben.

4 a 5 / Ninguna reacción → El chileno sabe que está temblando, pero no va a interrumpir lo que está haciendo por algo tan pichiruchi (poca cosa). Tampoco va a interrumpir lo que no está haciendo.
Übersetzung:
4 bis 5 / Keine Reaktion -> Der Chilene weiß, dass es wackelt, doch er wird das, was er gerade tut nicht für so eine Winzigkeit unterbrechen. Er wird auch nicht das unterbrechen, was er gerade nicht tut.

6 / El chileno dice: „Ta temblando“ → Usted creerá que es el fin del mundo, pero no pasa nada, no se le ocurra salir, que es mucho más peligroso. Quédese tranquilo, mire al chileno con atención y espere. Y porfa vuelva a nuestro país, o por lo menos no nos haga mala fama, si no son taaantos los desastres naturales que tenemos
Übersetzung:
6 / Der Chilene sagt: “Es zittert” -> Sie denken, es ist der Weltuntergang, aber es passiert nichts. Denken Sie bloß nicht daran nach draußen zu gehen, das ist viel gefährlicher. Bleiben Sie ruhig, beobachten Sie den Chilenen mit Aufmerksamkeit und warten Sie ab. Und bitte, kommen Sie in unser Land zurück oder geben Sie uns zumindest keinen schlechten Ruf, es sind gar nicht soooo viele Naturkatastrophen, die wir haben.

7 / El chileno dice: „Ta fuerte“ → Ya podemos empezar a hablar de terremoto. En otros países sería un cataclismo, pero acá las construcciones aguantan bastante (y las que no, ya se cayeron con otros terremotos del pasado). Está bien, comprendemos si no quiere volver nunca a Chile. Contrate un buen psicólogo para el estrés post traumático, la dura (en serio).
Übersetzung:
7 / Der Chilene sagt: “ Es ist stark” -> Ab jetzt können wir von einem Erdbeben sprechen. In anderen Ländern wäre das schon der Kataklysmus, aber hier halten die Gebäude einiges aus (und die, die es nicht aushalten, sind bereits in den vorangegangenen Erdbeben eingestürzt) Alles ist gut, wir verstehen, wenn Sie jetzt nicht mehr nach Chile zurückkommen möchten. Suchen Sie sich einen guten Psychologen für den posttraumatischen Stress, denn dieser wird andauern (und das meinen wir ernst).

8 / Chileno: „¡CSM!“ (buscar significado de esa abreviatura) → Afírmese porque si no, se va a caer al suelo. Haga exactamente lo mismo que el chileno. Trate de no llorar y menos gritar. Es muy probable que no pase nada, pero le puede tocar la mala cuea (suerte) de que justo el edificio en que usted está se parta en dos (shit happens). Así nomá la cosa.
Übersetzung:
8 / Der Chilene: “CSM” (die Bedeutung dieser Abkürzung ist selbst herauszufinden) (Anmerkung des Schreiberlings: ein äußerst schmutziger chilenischer Ausruf, der meist in Situationen der negativen Überraschung ausgerufen wird, den wir im Falle des Tons mit einem Biep überspielen würden…) -> Stützen Sie sich irgendwo ab, denn wenn nicht, werden sie umfallen. Tun Sie genau das Selbe, wie der Chilene. Versuchen Sie nicht zu weinen und noch weniger zu schreien. Es ist sehr wahrscheinlich, dass nichts passieren wird, aber Sie könnten auch Pech haben und ausgerechnet das Gebäude, in dem Sie sich befinden teilt sich in zwei. (Shit happens) Nichts weiter.

9+ / Chileno rezando → La mansaca. Ahora sí que es el fin del mundo en serio, el Apocalipsis. Trate de rezar y pensar en sus seres queridos, porque todo ha llegado a su fin y su país no ganará la Copa América, porque no habrá copa ni América tampoco. Cuide sus pertenencias de la famosa „viveza del chileno“.
Übersetzung:
9+ / Der Chilene beginnt zu beten -> Das Desaster. Ja, jetzt ist es der Weltuntergang, im Ernst, die Apokalypse. Versuchen Sie zu beten und an Ihre Liebsten zu denken, denn alles kommt zum Ende und Ihr Land wird die südamerikanische Fußballmeisterschaft nicht gewinnen, denn es wird auch keine Fußballmeisterschaft mehr geben.

Ja, in einem seismischen Land zu leben, kann einem durchaus des Öfteren die Nerven rauben. Es lässt einen sich in regelmäßigen Abständen äußerst lebendig fühlen. Vor allem lässt es einem bewusst werden, dass wir so viel schwächer sind, als die Kraft des Planeten, den wir bewohnen. Dass wir jeden Tag bewusst leben, ihn schätzen und lieben sollten, ohne dabei gleich an das Ende zu denken. Es lässt uns begreifen, dass die Natur immer stärker sein wird, als wir. (Und auch dass wir lernen sollten, dass Jaulen der Hunde in Zukunft besser zu interpretieren…)

3 Gedanken zu “Wie tanzende Marionetten auf einem Tablett – wenn es mal wieder wackelt

  1. Nora Veith schreibt:

    Du hast es echt gut beschrieben, sehr mitfuehlbar. Ich habe bisher erst zwei erlebt, bei uns. Eins davon in einem Altbau in der 3. Etage. Ich dachte zunaechst auch ich sei high, als plötzlich alle meine Cds zu wackeln begannen. Es hielt einige Zeit an, es war beängstigend weil das komplette Haus gewackelt hat. Ich war wie versteinert und konnte gar nicht klar denken, die Kinder schliefen.
    Ich wüsste nicht, was ich als erstes tun sollte, wenn ich es denn erst einmal begriffen haette, was passiert.
    Wir haben Pferde hinter dem Haus. Sie melden Unwetter ebenso wie Hunde. Es fiel mir irgendwann auf, dass sie unruhig werden, sobald das Wetter sich staerker veraendert. Je stärker der Umschwung desto wilder die Pferdchen:D WIr Menschen haben dieses Gespür ebenso, nur leider leben so viele im Außen, nehmen kaum etwas noch wirklich wahr, dass sie auch nicht riechen wenn Schnee sich ankündigt, nicht fühlen wenn Regen sich ankündigt usw.
    Kinder sind im Verhalten verändert wenn es windig ist, ebenso sind sie noch feinfuehlig.

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      • Nora Veith schreibt:

        Ja, das stimmt. Ich über mich taeglich in Achtsamkeit. Es fing an, dass ich bemerkte, dass ich mehr meine Ohren benutze wenn ich ueber die Straße gehe, als meine Augen. Mir fiel irgendwann ein, dass meine Sinne sehr gut funktionieren. Es macht Spaß:D

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